Ganz entspannt -und am Ende was für die Lieben daheim:

Eine schöne Beschäftigung für einen ruhigen Abend.

  • Eintauchen, Herausziehen, Abwarten.
  • Eintauchen, Herausziehen, Abwarten.
  • Eintauchen, Herausziehen, Abwarten.
  • Eintauchen, Herausziehen, Abwarten.
  • ...

Und sich dabei freuen, wie langsam um den Docht herum tatsächlich eine richtige, wohlriechende Wachskerze entsteht. Aus echtem Bienenwachs, versteht sich.

Dass man die gut verschenken kann, versteht sich auch, oder?

Kerzen

...bestehen ja eigentlich aus echtem Bienenwachs. Also aus dem, was Bienen herstellen, um ihr Wabenhaus zu konstruieren. Honig zum Essen aus den Waben, die Waben selbst für Kerzen - ein toller Doppelnutzen, den uns die Natur da schenkt.

Die heute als Massenware verbreiteten Stearinkerzen können da nicht mit - vor allem, was den Duft angeht.

Kerzen sind das älteste Beleuchtungsmittel nach dem Feuer selbst, die erste Domestizierung von Feuer. Die ersten sind aus dem Orient um 5000 v. Chr. bekannt. Allerdings bestanden sie noch nicht aus Bienenwachs, sondern aus Talggetränkten Naturmaterialien wie Binsen, Stroh, Hanf, Schilf oder Papyrus. Von Kerzen der uns vertrauten Qualität wissen wir erst im ausgehenden römischen Reich. Es gibt aber Hinweise, dass es solche Kerzen schon in viel früheren Kulturen gab, in China z.B. auch als Gusskerzen in Papierröllchen.

Die Produktion echter Bienenwachskerzen geht heute noch genau so vonstatten, wie wir das hier machen. Nur dass das Eintauchen und Herausziehen automatisch abläuft und dabei eine ganze Batterie Kerzen am Rahmen hängen.